Auch in der Medienbranche hat das iPad eine Art Goldrausch ausgelöst. Verlage hoffen, mit dem iPad eine geeignete digitale Plattform gefunden zu haben, auf der sich multimediale Inhalte ideal präsentieren lassen. Und im Gegensatz zum Content auf Webseiten sollen diese Inhalte nicht an das Publikum verschenkt und nur durch Werbung finanziert werden. Der iTunes Store könnte also auch zum größten digitalen Kiosk der Welt werden. Martin Nisenholtz von der „New York Times“ zeigte bei der iPad-Premiere, wie eine interaktive Tageszeitung der Zukunft auf dem iPad aussehen könnte.

Das iPad wird aber nicht nur als interaktives Spielbrett oder „Zeitung 2.0“ vermarktet. Für günstige 10 Dollar wird es auch iPad-Varianten der iWork-Programme Keynote, Pages und Numbers geben. In Verbindung mit einer externen Tastatur, die über Bluetooth oder eine Dokking Station angeschlossen werden kann, wird das iPad zum mobilen Laptop-Ersatz und zum angesagten Präsentationswerkzeug. Mit einem Adapter kann man auch einen externen Beamer ansprechen.


